
Mit 100 Prozent Zustimmung nominierten die Mitglieder der CSU Burgwindheim auf Vorschlag des Ortsvorsitzenden Heinrich Thaler den parteilosen Kandidaten Dr. Walter Schoger für die Wahl des Bürgermeisters am 8. März 2026.
„Wir haben die Chance, mit einem neuen Bürgermeister unsere wunderbare Marktgemeinde wieder zu stärken und auf die Erfolgsspur zurückzuführen,“ zeigte sich Thaler optimistisch. Durch Fehlentscheidungen sei Burgwindheim in die Verschuldung gerutscht und damit von einem Spitzenplatz im Landkreis auf einen Abstiegsplatz: „Von 36 Gemeinden stehen wir an 33. Stelle.“ Die finanziellen Mittel, die bereits für wichtige und genehmigte Vorhaben wie die Dorferneuerung bereitstanden, seien alle nicht mehr vorhanden, beklagte das Mitglied des Marktgemeinderats.
Unter der Wahlleitung von Xaver Nistler wurde die Nominierung durchgeführt. Vor der Abstimmung stellte Schoger seine Person und seine Motivation vor: „Unsere finanziellen Möglichkeiten sind begrenzt. Wir müssen uns der Situation stellen und zusammenrücken. Ich möchte die Bürger informieren und mitnehmen, Menschen zusammenführen und unsere Kräfte bündeln.“ Zwar parteilos, aber gemeinsam mit der CSU setze er sich für die Marktgemeinde ein. Im Gespräch mit den Bürgern, vor allem den Kandidaten der CSU wolle er in den nächsten Wochen seine konkreten Ziele erarbeiten, die er bereits in Grundzügen den anwesenden Mitgliedern aufzeigte.
Als erstes gratulierten neben Thaler die beiden Gemeinderätinnen Christiane Heimisch (stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende) und Maria Hollmann.
